Verklärung
Wenn es Abend wird,
verläßt dich leise ein blaues Antlitz.
Ein kleiner Vogel singt im Tamarindenbaum.
verläßt dich leise ein blaues Antlitz.
Ein kleiner Vogel singt im Tamarindenbaum.
Ein sanfter Mönch
faltet die erstorbenen Hände.
Ein weißer Engel sucht Marien heim.
faltet die erstorbenen Hände.
Ein weißer Engel sucht Marien heim.
Ein nächtiger Kranz
von Veilchen, Korn und purpurnen Trauben
ist das Jahr des Schauenden.
von Veilchen, Korn und purpurnen Trauben
ist das Jahr des Schauenden.
Zu deinen Füßen
òffnen sich die Gräber der Toten,
wenn du die Stirne in die silbernen Hände legst.
òffnen sich die Gräber der Toten,
wenn du die Stirne in die silbernen Hände legst.
Stille wohnt
an deinem Mund der herbstliche Mond,
trunken von Mohnsaft dunkler Gesang;
an deinem Mund der herbstliche Mond,
trunken von Mohnsaft dunkler Gesang;
blaue Blume,
die leise tönt in vergilbtem Gestein.
die leise tönt in vergilbtem Gestein.
Verklärung
Quando fa sera
ti abbandona piano un volto azzurro.
Un uccellino canta nel tamarindo.
Un monaco mite
giunge le mani morte.
Un angelo bianco cerca in casa Maria.
Una ghirlanda notturna
di viole, grano e vite purpurea
è l’anno di chi guarda.
Ai tuoi piedi
si aprono le fosse dei morti,
quando metti la fronte nelle mani d’argento.
Quieta abita
alla tua bocca la luna d’autunno,
cupo canto ebbro di oppio;
fiore azzurro
che canta piano nel pietrisco ingiallito.
da Siebengesang des Todes / Canto della morte a sette voci
*
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