Dialogo R / E







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DIALOGO R / E  

a proposito del vivere in scioltezza




(tratto da Raccontirochi) su Lotta di classico, con grafiche e grafica di Massimo Sannelli.

(seleziona e clicca qui sopra, l’astruso titolo viola)




Inno alla dea dell'armonia







 




Hymne an die Göttin der Harmonie



Urania, die glänzende Jungfrau, hält mit ihrem Zaubergürtel

das Weltall in tobendem Entzücken zusammen.

Ardinghello

 



Froh, als könnt ich Schöpfungen beglücken,

Kühn, als huldigten die Geister mir,

Nahet, in dein Heiligtum zu blicken,

Hocherhabne! meine Liebe dir;

Schon erglüht der wonnetrunkne Seher

Von den Ahndungen der Herrlichkeit,

Ha, und deinem Götterschoße näher

Höhnt des Siegers Fahne Grab und Zeit.

 

Tausendfältig, wie der Götter Wille,

Weht Begeisterung den Sänger an,

Unerschöpflich ist der Schönheit Fülle,

Grenzenlos der Hoheit Ozean.

Doch vor allem hab ich dich erkoren,

Bebend, als ich ferne dich ersah,

Bebend hab ich Liebe dir geschworen,

Königin der Welt! Urania.

 

Was der Geister stolzestes Verlangen

In den Tiefen und den Höhn erzielt,

Hab ich allzumal in dir empfangen,

Sint dich ahndend meine Seele fühlt.

Dir entsprossen Myriaden Leben,

Als die Strahlen deines Angesichts,

Wendest du dein Angesicht, so beben

Und vergehn sie, und die Welt ist Nichts.

 

Thronend auf des alten Chaos Wogen,

Majestätisch lächelnd winktest du,

Und die wilden Elemente flogen

Liebend sich auf deine Winke zu.

Froh der seligen Vermählungsstunde

Schlangen Wesen nun um Wesen sich,

In den Himmeln, auf dem Erdenrunde

Sahst du, Meisterin! im Bilde dich. -

 

Ausgegossen ist des Lebens Schale,

Bächlein, Sonnen treten in die Bahn,

Liebetrunken schmiegen junge Tale

Sich den liebetrunknen Hügeln an:

Schön und stolz wie Göttersöhne hangen

Felsen an der mütterlichen Brust,

Von der Meere wildem Arm umfangen,

Bebt das Land in niegefühlter Lust.

 

Warm und leise wehen nun die Lüfte,

Liebend sinkt der holde Lenz ins Tal:

Haine sprossen an dem Felsgeklüfte,

Gras und Blumen zeugt der junge Strahl.

Siehe, siehe, vom empörten Meere,

Von den Hügeln, von der Tale Schoß,

Winden sich die ungezählten Heere

Freudetaumelnder Geschöpfe los.

 

Aus den Hainen wallt ins Lenzgefilde

Himmlischschön der Göttin Sohn hervor,

Den zum königlichen Ebenbilde

Sie im Anbeginne sich erkor:

Sanftbegrüßt von Paradiesesdüften

Steht er wonniglichen Staunens da,

Und der Liebe großen Bund zu stiften,

Singt entgegen ihm Urania:

 

»Komm, o Sohn! der süßen Schöpfungsstunde

Auserwählter, komm und liebe mich!

Meine Küsse weihten dich zum Bunde,

Hauchten Geist von meinem Geist in dich.

Meine Welt ist deiner Seele Spiegel,

Meine Welt, o Sohn! ist Harmonie,

Freue dich! Zum offenbaren Siegel

Meiner Liebe schuf ich dich und sie.

 

Trümmer ist der Wesen schöne Hülle,

Knüpft sie meiner Rechte Kraft nicht an.

Mir entströmt der Schönheit ewge Fülle,

Mir der Hoheit weiter Ozean.

Danke mir der zauberischen Liebe,

Mir der Freude stärkenden Genuß,

Deine Tränen, deine schönsten Triebe

Schuf, o Sohn! der schöpferische Kuß.

 

Herrlicher mein Bild in dir zu finden,

Haucht ich Kräfte dir und Kühnheit ein,

Meines Reichs Gesetze zu ergründen,

Schöpfer meiner Schöpfungen zu sein.

Nur im Schatten wirst du mich erspähen,

Aber liebe, liebe mich, o Sohn!

Drüben wirst du meine Klarheit sehen,

Drüben kosten deiner Liebe Lohn.«

 

Nun, o Geister! in der Göttin Namen,

Die uns schuf im Anbeginn der Zeit,

Uns, die Sprößlinge von ihrem Samen,

Uns, die Erben ihrer Herrlichkeit,

Kommt zu feierlichen Huldigungen

Mit der Seele ganzer Götterkraft,

Mit der höchsten der Begeisterungen

Schwört vor ihr, die schuf und ewig schafft.

 

Frei und mächtig, wie des Meeres Welle,

Rein wie Bächlein in Elysium,

Sei der Dienst an ihres Tempels Schwelle,

Sei der Wahrheit hohes Priestertum.

Nieder, nieder mit verjährtem Wahne!

Stolzer Lüge Fluch und Untergang,

Ruhm der Weisheit unbefleckter Fahne,

Den Gerechten Ruhm und Siegsgesang!

 

Ha, der Lüge Quell - wie tot und trübe!

Kräftig ist der Weisheit Quell und süß!

Geister! Brüder! dieser Quell ist Liebe,

Ihn umgrünt der Freuden Paradies.

Von des Erdelebens Tand geläutert,

Ahndet Götterlust der zarte Sinn,

Von der Liebe Labetrunk erheitert,

Naht die Seele sich der Schöpferin.

 

Geister! Brüder! unser Bund erglühe

Von der Liebe göttlicher Magie.

Unbegrenzte, reine Liebe ziehe

Freundlich uns zur hohen Harmonie.

Sichtbar adle sie die treuen Söhne,

Schaff in ihnen Ruhe, Mut und Tat,

Und der heiligen Entzückung Träne,

Wenn Urania der Seele naht.

 

Siehe, Stolz und Hader ist vernichtet,

Trug ist nun und blinde Lüge stumm,

Streng ist Licht und Finsternis gesichtet,

Rein der Wahrheit stilles Heiligtum.

Unsrer Wünsche Kampf ist ausgerungen,

Himmelsruh errang der heiße Streit,

Und die priesterlichen Huldigungen

Lohnet göttliche Genügsamkeit.

 

Stark und selig in der Liebe Leben

Staunen wir des Herzens Himmel an,

Schnell wie Seraphin im Fluge, schweben

Wir zur hohen Harmonie hinan.

Das vermag die Saite nicht zu künden,

Was Urania den Sehern ist,

Wenn von hinnen Nacht und Wolke schwinden,

Und in ihr die Seele sich vergißt.

 

Kommt den Jubelsang mit uns zu singen,

Denen Liebe gab die Schöpferin!

Millionen, kommt emporzuringen

Im Triumphe zu der Königin!

Erdengötter, werft die Kronen nieder!

Jubelt, Millionen fern und nah!

Und ihr Orione, hallt es wider: 

Heilig, heilig ist Urania!








Inno alla dea dell’armonia


Urania, la vergine splendida, con la sua cintura magica tiene insieme il mondo in 

giocosa meraviglia. 

Ardinghello


Contento come a poter render felici le creazioni,

gagliardo, come mi porgessero omaggio gli spiriti,

avvicino, a vedere la tua santità,

mia altissima! il mio amore a te;

Avvampa già l’ebbro di gioia il vedente

di presentimento di magnificenza,

e più prossimo al tuo divino grembo

trionfa del vincitore bandiera tomba e tempo.


In mille toni, come il volere divino,

incantamento insuffla il cantore,

infinita la pienezza è del bello,

sconfinato di altezza l’oceano.

Più che mai ti adorai,

palpitante allor che ti intravidi,

palpitante amore ti giurai,

regina del mondo! Urania.


Quel più fiero desiderio che agli spiriti

dà meta in profondità ed altezze,

recepii per sempre in te,

presagii e l’anima mia sente.

Da te germogli di miriadi di vite,

quando i raggi del tuo volto,

volgi il tuo volto, palpitano

e trapassano, e il mondo è nullo.


In trono sulle antiche onde del caos,

sorridi maestosa e fai un cenno,

e i selvaggi elementi a volo corrono

amorosi verso il tuo cenno.

Contenti della beata ora di unione

essere ad essere si avvolge,

nei cieli, nella tondità di terra

vedi, maestra! te in immagine.


Sversata la coppa della vita,

rivoli, soli, entrano il flusso,

ebbre d’amore giovani valli

a giovani colli ebbri d’amore:

Belle e fiere come divine figlie

le rocce al seno materno,

nell’abbraccio selvaggio dei mari

palpita la terra di mai provato ardore.


Tepide e leggere soffiano le arie,

amabile pervade la santa primavera:

poggi emersero alla pietra,

erbe e fiori crea il giovane raggio.

vedi, vedi da devoti mari,

da colline, dal grembo di valli,

si attorcono innumeri eserciti

di gioiose creature.


dalle radure nei campi primaverili

bello come cielo avanza il figlio della dea,

cui in regale somiglianza

lei dall’inizio si inchinò:

mollemente salutato da profumi paradisiaci

resta lì per gaudioso stupore,

e per costituire la grande alleanza dell’amore,

verso di lui canta Urania:


Vieni figlio! dell’ora dolce di creazione

prescelto, vieni e amami!

i miei baci si consacrano all’alleanza,

soffio di spirito dal mio spirito in te.

Mondo mio specchio della tua anima,

Mondo mio, figlio! è armonia,

gioisci! per esplicito sigillo

del mio amore creai loro e te.


Rovine son degli esseri le belle fodere,

se non le allaccia la mia giusta forza.

mi percorre di bellezza l’eterna piena,

me l’altezza di enormi oceani.

Grato siimi per il magico amore,

il sapore della gioia che rafforza,

le tue lacrime, i migliori getti,

creò, figlio,! il bacio di creazione.


Di me a trovare più maestosa immagine,

soffiai forze in te e ardore,

del mio regno a fondare basi,

essere creatore delle mie creazioni.

Solo in ombre mi potrai scorgere,

ma amami, amami, figlio!

Oltre la mia chiarità vedrai,

oltre gusterai del tuo amore i premi.


Ora, o spiriti, in nome della dea,

che creò noi all’inizio del tempo,

noi i germogli del suo seme,

noi, gli eredi della sua magnificenza,

venite a festeggiare con omaggio

con l’anima dell’intera forza divina,

con l’altissimo incanto

giurate a lei, che creò e crea.


Liberi e potenti come del mare l’onda,

puri come ruscelli nell’Eliseo,

siate il servizio sulla soglia al tempio loro,

siate della verità l’alto sacerdozio.

Basta, basta con follie antiquate!

improperio a bugie di orgoglio e tramonto,

Fama alla bandiera senza macchia del sapere,

ai giusti fama e canto di vittoria!


Fonte del falso - che mortifero e torbido!

Forte è il fonte di sapere e dolce!

Spiriti! Fratelli! la nostra alleanza arda

d’amore per la divina magia.

Sconfinato, puro amore attragga

amichevole noi all’alta armonia.

Visibilmente lei nobilita i figli fedeli,

possa dare loro pace, coraggio e azione,

e al sacro incanto lacrime,

quando Urania l’anima avvicina.


Vedi, orgoglio è sterminato,

inganno e bugia cieca sono muti,

Diritti si fronteggia luce buio,

puri il silenzioso santuario del vero.

Dei nostri desideri la lotta è svanita,

celeste pace esaurì la lite focosa,

gli omaggi sacerdotali

premia la divina condiscendenza.


Strenuamente e beati vivere nell’amore

meravigliamo il cuore del cielo,

svelti come serafini in volo, sull’aria

verso l’alta armonia lassù.

qui la melodia non può annunciare,

cosa sia Urania per i vedenti,

se la notte e nubi migrano

e in esse l’anima si oblia.


Venite con noi a cantare il giubilo,

noi cui amore diede la creatrice!

A milioni, venite a giostra

in trionfo alla regina!

Déi terreni, gettate le corone!

Giubilate, a milioni lontani e vicini!

Intorno a lei fa eco Orione:

santa, santa è Urania!










*

Concerto alla stazione / Bahnhofkonzert

 












Bahnhofkonzert




Kein Atmen mehr. Das Firmament – voll Maden.

Verstummt die Sterne, keiner glüht,

Doch über uns, Gott siehts, Musik, dort oben −

Der Bahnhof bebt vom Aonidenlied,

Und wieder ist die Luft, zerrissen von Signalen,

Die Geigenluft, die ineinanderfließt.

Der Riesenpark. Die Bahnhofskugel, gläsern.

Die Eisenwelt – verzaubert, abermals.

Und feierlich, in Richtung Nebel-Eden,

Zu einem Klang-Gelage rollt die Bahn.

Ein Pfauenschrei, Klaviergetöse.

Ich kam zu spät. Ich träum ja. Mir ist bang.

Der Glaswald rings, ich habe ihn betreten.

Der Geigen-Bau – in Tränen, aufgewühlt.

Der Duft der Rosen in den Moder-Beeten;

Der Chor der Nacht, der anhebt, wild.

Der teure einst, der mitzog, er, der Schatten…

Sein Nachtquartier: ein gläsernes Gezelt…

Die Eisenwelt, sie schäumt, schäumt vor Musik −

Mir ist, als bebte sie am ganzen Leibe −

Ich steh im Glasflur, lehne mich zurück.

Wo willst du hin? Es ist die Totenfeier

Des Schattens, der dort ging. Noch einmal war Musik.



Übersetzt von Paul Celan







Concerto alla stazione




Più nessun respiro. Il firmamento - pieno di larve.

Ammutolite le stelle, nessuna brace,

eppure su di noi, Dio lo vede, musica, lassù -

la stazione pulsa del canto degli eonidi,

e ancora l’aria, strappata da segnali,

l’aria dei violini, che scorre una sull’altra.

Il parco gigante. La sfera della stazione, vitrea.

Il mondo ferreo - incantato, da sempre.

E cerimonioso, in direzione Eden nebbioso,

verso un deposito di suoni rotola il binario.

Un grido di pavone, irrompere di pianoforte.

Giunsi tardi. Sto sognando. Impaurisco.

Il bosco di vetro intorno, lo traversai.

La costruzione di violini - in lacrime, riesumata.

Il profumo delle rose nelle aiuole marcescenti;

il coro della notte, che si erge, selvaggio.

Il prezioso Untempo, che mi accompagnò, egli, l’ombra…

Il suo quartiere notturno: accampamento vitreo…

Il mondo di ferro, schiuma, schiuma per la musica -

mi pare pulsi in tutto il corpo -

io in piedi nel vitreo corridoio, appoggio indietro.

Dove vuoi andare? E’ la festa dei morti

dell’ombra, che andò là. Ancora fu musica.






dalla traduzione in tedesco di Paul Celan





*

La cuseina / La cucina, e altre malinconie dolci

 




ph: R. Nespola, Laghetti dell'EUR




La cuseina



Tla mi cuseina u i è cumè dagl'ombri

ch'a n li veggh bèla piò

ch'a n vén piò fura.

Dalvolti e' parrébb ch'a s fasséss véivi

cumè par déim

che, dop tott, u n'è gnént

s'l'è pas zinquant'an.

L'è ombri

ch'al stévva ti cartozz

tal scatli d'utoun par i didèl,

tal zèsti pini ad zvolli.

No, u n gnént da fè,

ènca s'a m volt ad scat

a n li ciap mai.

Sultènt sa smorz la luce

a li vèggh totti insén

dréinta i mi occ.




Nella mia cucina ci sono come delle ombre

che non vedo ormai più,

non vengono più fuori.

A volte parrebbe che si facessero vive

come per dirmi

che, dopotutto, non è nulla

se sono passati cinquant'anni.

Sono ombre 

che stanno nei cartocci,

nelle scatole d'ottone per i ditali,

nelle ceste piene di cipolle.

No, non c'è nulla da fare,

anche se mi volto di scatto

non le prendo mai.

Solo se spengo la luce

le vedo tutte assieme

dentro i miei occhi.



La chèsa de témp


*


E stunèd



Me sin da burdèll
“sta zétt, t’ci stunèd
t’a n’è l’urècia”
E lou intènt i cantéva,
i cantéva tott cumé calandri.
Adès ch’a m so fat vèc,
ch’u n m’arimporta
a chènt e a chènt
zo par la strèda.
“Sa chèntal che pataca ch’u ’n sa fé?”
E i n’e’ sa che dréinta a so un viuléin.


Al vousi



Lo stonato



Da quando ero bambino

“Sta zitto, sei stonato

non hai orecchio”.

E intanto essi cantavano,

cantavano come calandre.

Adesso che son vecchio

che non m’importa

io canto e canto

giù per la strada.

“Ché canta quel fesso che non sa farlo?”

E non sanno che dentro son violino.



La cioza



La cantéva d’amour
ma la finestra
la cantéva longh, a goula vérta
e l’era una voia ad mas-ci
avnéuda chi lo sa,
da sota tèra
so par al gambi, t’i occ
te fiour dla pènza.
La cantéva d’amour:
una zurnèda chéurta.
Adèss l’è cmè una cioza
la puléss i burdéll
e la sta zétta.



La chioccia



Cantava d’ amore

alla finestra

un canto lungo a gola aperta

e era una voglia di maschio

venuta chi lo sa,

da sotto terra

su per le gambe, agli occhi

al fiore della pancia.

Cantava d’ amore: 

una giornata corta.

Adesso è come una chioccia

pulisce i bambini

e sta zitta.



Al vousi














*