Georgien 2008

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Vielleicht Esther / Forse Esther




Vielleicht Esther.
Geschichten (2014)

 Darin wird der Hergang des Völkermordes an der jüdischen Bevölkerung von Kiew durch Nationalsozialisten anhand der Geschichte von Esther erzählt, die der Großmutter des Vaters der Autorin ähnelt. Sie wurde 1941 in Kiew verschleppt und bei dem Massaker von Babyn Jar ermordet.Vielleicht hat sie Esther geheißen.

Thematisiert wird, wer für die Wahrheit unserer Geschichte zeugt und wie man erzählt, was man nicht weiß – noch dazu in der Sprache der „Stummen“, was in russischer Sprache die wörtliche Übersetzung für die Bezeichnung „Deutsch“ ist (auf russisch немец).

 In der Geschichte „Vielleicht Esther“ wird gefragt: „Woher kenne ich diese Geschichte in ihren Einzelheiten? Wo habe ich ihr gelauscht? Wer flüstert uns Geschichten ein, für die es keine Zeugen gibt, und wozu?“

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[...] come si racconta quel che non si sa - inoltre nella lingua dei "muti", che è in russo la traduzione letterale di "tedesco".
n.b. autrice di Kiev che scrive in tedesco e abita a Berlino.

"da dove conosco nei particolari questa storia? dove l'ho ascoltata? chi ci sussurra storie delle quali non ci sono testimoni, e a che scopo?"


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