ph: salsel, dilàdelcielo
Ein Brief
Ich weiß nicht viel von
mir zu sagen,
Nur dass ich lebe, dass
ich bin,
Und alle Wünsche, die
mich tragen,
Sind im Verzicht
ein Neubeginn.
Als ich euch damals
lassen musste,
War ich beinahe noch
ein Kind,
Das nichts von all den
Tiefen wusste,
Die oft ein buntes
Trugbild sind.
Die Menschen, die mich
hier umgeben,
Stehn grell geschminkt
im kalten Licht,
Das man das Schicksal
nennt. Sie leben,
Zumeist mit Masken
vorm Gesicht.
So steh ich wartend
unter vielen.
Ich lache mit und bin
nicht froh.
Ich hör und seh mich
selber spielen.
Mein Herz ist weit,
ist anderswo.
Una lettera
Non vi so dire molto di
me,
solo che vivo, che sono,
e tutti i desideri che
mi reggono
sono nell'intenzione un
nuovo inizio.
Quando allora dovetti
lasciarvi
ero ancora quasi una
bimba
che nulla sapeva di
tutti i fondi
che spesso sono un
colorato inganno.
Gli uomini che qui mi
circondano
stanno rozzi truccati in
luce fredda
che si chiama destino.
Vivono,
perlopiù con maschere
sul volto.
Quindi sto in attesa fra
molti.
Rido con loro e non sono
allegra.
Ascolto e vedo me
giocare
Il cuore è lungi, è
altrove.
Anno
senza primavera
*