Georgien 2008

Georgien 2008

Inno alla dea dell'armonia







 







Hymne an die Göttin der Harmonie


Urania, die glänzende Jungfrau, hält mit ihrem Zaubergürtel

das Weltall in tobendem Entzücken zusammen.

Ardinghello

 

Froh, als könnt ich Schöpfungen beglücken,

Kühn, als huldigten die Geister mir,

Nahet, in dein Heiligtum zu blicken,

Hocherhabne! meine Liebe dir;

Schon erglüht der wonnetrunkne Seher

Von den Ahndungen der Herrlichkeit,

Ha, und deinem Götterschoße näher

Höhnt des Siegers Fahne Grab und Zeit.

 

Tausendfältig, wie der Götter Wille,

Weht Begeisterung den Sänger an,

Unerschöpflich ist der Schönheit Fülle,

Grenzenlos der Hoheit Ozean.

Doch vor allem hab ich dich erkoren,

Bebend, als ich ferne dich ersah,

Bebend hab ich Liebe dir geschworen,

Königin der Welt! Urania.

 

Was der Geister stolzestes Verlangen

In den Tiefen und den Höhn erzielt,

Hab ich allzumal in dir empfangen,

Sint dich ahndend meine Seele fühlt.

Dir entsprossen Myriaden Leben,

Als die Strahlen deines Angesichts,

Wendest du dein Angesicht, so beben

Und vergehn sie, und die Welt ist Nichts.

 

Thronend auf des alten Chaos Wogen,

Majestätisch lächelnd winktest du,

Und die wilden Elemente flogen

Liebend sich auf deine Winke zu.

Froh der seligen Vermählungsstunde

Schlangen Wesen nun um Wesen sich,

In den Himmeln, auf dem Erdenrunde

Sahst du, Meisterin! im Bilde dich. -

 

Ausgegossen ist des Lebens Schale,

Bächlein, Sonnen treten in die Bahn,

Liebetrunken schmiegen junge Tale

Sich den liebetrunknen Hügeln an:

Schön und stolz wie Göttersöhne hangen

Felsen an der mütterlichen Brust,

Von der Meere wildem Arm umfangen,

Bebt das Land in niegefühlter Lust.

 

Warm und leise wehen nun die Lüfte,

Liebend sinkt der holde Lenz ins Tal:

Haine sprossen an dem Felsgeklüfte,

Gras und Blumen zeugt der junge Strahl.

Siehe, siehe, vom empörten Meere,

Von den Hügeln, von der Tale Schoß,

Winden sich die ungezählten Heere

Freudetaumelnder Geschöpfe los.

 

Aus den Hainen wallt ins Lenzgefilde

Himmlischschön der Göttin Sohn hervor,

Den zum königlichen Ebenbilde

Sie im Anbeginne sich erkor:

Sanftbegrüßt von Paradiesesdüften

Steht er wonniglichen Staunens da,

Und der Liebe großen Bund zu stiften,

Singt entgegen ihm Urania:

 

»Komm, o Sohn! der süßen Schöpfungsstunde

Auserwählter, komm und liebe mich!

Meine Küsse weihten dich zum Bunde,

Hauchten Geist von meinem Geist in dich.

Meine Welt ist deiner Seele Spiegel,

Meine Welt, o Sohn! ist Harmonie,

Freue dich! Zum offenbaren Siegel

Meiner Liebe schuf ich dich und sie.

 

Trümmer ist der Wesen schöne Hülle,

Knüpft sie meiner Rechte Kraft nicht an.

Mir entströmt der Schönheit ewge Fülle,

Mir der Hoheit weiter Ozean.

Danke mir der zauberischen Liebe,

Mir der Freude stärkenden Genuß,

Deine Tränen, deine schönsten Triebe

Schuf, o Sohn! der schöpferische Kuß.

 

Herrlicher mein Bild in dir zu finden,

Haucht ich Kräfte dir und Kühnheit ein,

Meines Reichs Gesetze zu ergründen,

Schöpfer meiner Schöpfungen zu sein.

Nur im Schatten wirst du mich erspähen,

Aber liebe, liebe mich, o Sohn!

Drüben wirst du meine Klarheit sehen,

Drüben kosten deiner Liebe Lohn.«

 

Nun, o Geister! in der Göttin Namen,

Die uns schuf im Anbeginn der Zeit,

Uns, die Sprößlinge von ihrem Samen,

Uns, die Erben ihrer Herrlichkeit,

Kommt zu feierlichen Huldigungen

Mit der Seele ganzer Götterkraft,

Mit der höchsten der Begeisterungen

Schwört vor ihr, die schuf und ewig schafft.

 

Frei und mächtig, wie des Meeres Welle,

Rein wie Bächlein in Elysium,

Sei der Dienst an ihres Tempels Schwelle,

Sei der Wahrheit hohes Priestertum.

Nieder, nieder mit verjährtem Wahne!

Stolzer Lüge Fluch und Untergang,

Ruhm der Weisheit unbefleckter Fahne,

Den Gerechten Ruhm und Siegsgesang!

 

Ha, der Lüge Quell - wie tot und trübe!

Kräftig ist der Weisheit Quell und süß!

Geister! Brüder! dieser Quell ist Liebe,

Ihn umgrünt der Freuden Paradies.

Von des Erdelebens Tand geläutert,

Ahndet Götterlust der zarte Sinn,

Von der Liebe Labetrunk erheitert,

Naht die Seele sich der Schöpferin.

 

Geister! Brüder! unser Bund erglühe

Von der Liebe göttlicher Magie.

Unbegrenzte, reine Liebe ziehe

Freundlich uns zur hohen Harmonie.

Sichtbar adle sie die treuen Söhne,

Schaff in ihnen Ruhe, Mut und Tat,

Und der heiligen Entzückung Träne,

Wenn Urania der Seele naht.

 

Siehe, Stolz und Hader ist vernichtet,

Trug ist nun und blinde Lüge stumm,

Streng ist Licht und Finsternis gesichtet,

Rein der Wahrheit stilles Heiligtum.

Unsrer Wünsche Kampf ist ausgerungen,

Himmelsruh errang der heiße Streit,

Und die priesterlichen Huldigungen

Lohnet göttliche Genügsamkeit.

 

Stark und selig in der Liebe Leben

Staunen wir des Herzens Himmel an,

Schnell wie Seraphin im Fluge, schweben

Wir zur hohen Harmonie hinan.

Das vermag die Saite nicht zu künden,

Was Urania den Sehern ist,

Wenn von hinnen Nacht und Wolke schwinden,

Und in ihr die Seele sich vergißt.

 

Kommt den Jubelsang mit uns zu singen,

Denen Liebe gab die Schöpferin!

Millionen, kommt emporzuringen

Im Triumphe zu der Königin!

Erdengötter, werft die Kronen nieder!

Jubelt, Millionen fern und nah!

Und ihr Orione, hallt es wider: 

Heilig, heilig ist Urania!


Inno alla dea dell’armonia


Urania, la vergine splendida, con la sua cintura magica tiene insieme il mondo in 

giocosa meraviglia. 

Ardinghello



Contento come se potessi far felici le creazioni,

ardito come se mi adorassero gli spiriti,

mi avvicino, a guardare la tua santità,

altissima mia! a te il mio amore;

arde già il vedente ebbro di gioia

per il presentimento di magnificenza,

e più vicino al tuo divino grembo,

trionfa la bandiera del vincitore sulla tomba e il tempo.


In mille toni, come il volere divino,

spira l’incanto per il cantore,

inesauribile la pienezza è del bello,

sconfinato l’oceano per l’altezza.

Più che mai ti adorai,

palpitante allor che ti intravidi,

palpitante amore ti giurai,

regina del mondo! Urania.


Quel più fiero desiderio che agli spiriti

offre meta in profondità ed altezze,

recepii per sempre in te,

presagii e l’anima mia sente.

Da te germogliarono  miriadi di vite,

quanti i raggi del tuo volto,

ma volgi il tuo volto, esse tremano

e trapassano, e il mondo si annulla.


In trono sulle antiche onde del caos,

sorridi maestosa e fai un cenno,

e i selvaggi elementi a volo corrono

amorosi verso il tuo cenno.

Contenti dell’ora beata di unione

essere ad essere si avvolge,

nei cieli, nel tondo della terra

vedi, maestra! te in immagine.


Versata la coppa della vita,

rivoli, solitari, entrano il flusso,

ebbre d’amore giovani valli

a giovani colli ebbri d’amore:

belle e fiere come divine figlie

le rocce al seno materno,

nell’abbraccio selvaggio dei mari

trema la terra di mai provato ardore.


Tiepide e leggere soffiano le arie,

amabile pervade la santa primavera:

piante emersero alla pietra,

erbe e fiori crea il giovane raggio.

vedi, vedi da devoti mari,

da colline, dal grembo di valli,

si attorcono innumeri eserciti

di creature smanianti di gioia.


Ondeggiante nei campi primaverili

bello come cielo avanza il figlio della dea,

cui in regale somiglianza

lei dall’inizio si inchinò:

mollemente salutato da profumi paradisiaci

ristà egli per gaudioso stupore,

e per fondare la grande alleanza dell’amore,

verso di lui canta Urania:


“Vieni figlio! dell’ora dolce di creazione

prescelto, vieni e amami!

i miei baci si consacrano all’alleanza,

soffio di spirito dal mio spirito in te.

Mondo mio specchio della tua anima,

Mondo mio, figlio! è armonia,

gioisci! per esplicito sigillo

del mio amore creai loro e te.


Rovine son degli esseri le belle guaine,

se non le allaccia la mia giusta forza.

mi percorre di bellezza l’eterna piena,

me l’altezza di enormi oceani.

Grato siimi per il magico amore,

il sapore della gioia che rafforza,

le tue lacrime, i migliori getti,

creò, figlio, il bacio di creazione.


Di me a trovare più maestosa immagine,

soffiai forze in te e ardore,

del mio regno a fondare basi,

essere creatore delle mie creazioni.

Solo in ombre mi potrai scorgere,

ma amami, amami, figlio!

Ancora la mia chiarità vedrai,

ancora gusterai del tuo amore i premi.”


Ora, o spiriti, in nome della dea,

che creò noi all’inizio del tempo,

noi, i germogli del suo seme,

noi, eredi della sua magnificenza,

venite a festeggiare con omaggio

con l’anima dell’intera forza divina,

con l’altissima meraviglia

giurate a lei, che creò e crea.


Liberi e potenti come del mare l’onda,

puri come ruscelli nell’Eliseo,

siate servizio sulla soglia del tempio,

siate della verità l’alto sacerdozio.

Basta, basta con follie antiquate!

improperio a bugie di orgoglio e tramonto,

fama alla bandiera senza macchia del sapere,

ai giusti fama e canto di vittoria!


Fonte del falso - che mortifero e torbido!

Forte è il fonte di sapere e dolce!

Spiriti! Fratelli! Questo fonte è amore,

lo circonda di verde il paradiso delle gioie.

Accennato dalla vita terrena,

già sente la voglia divina il tenero senso,

rallegrata dalla fresca bevanda d’amore,

l’anima si avvicina alla creatrice.


Spiriti! Fratelli! la nostra alleanza arda

d’amore per la divina magia.

Sconfinato, puro amore attragga

amichevole noi all’alta armonia.

Visibilmente lei nobilita i figli fedeli,

possa dare loro pace, coraggio e azione,

e al sacro incanto lacrime,

quando Urania l’anima avvicina.


Vedi, l’orgoglio è vinto, e l’odio,

inganno e bugia cieca sono muti,

diritta la luce avvista il buio,

puro é il silenzioso santuario del vero.

Dei nostri desideri la lotta è svanita,

celeste pace esaurì la lite focosa,

le consacrazioni sacerdotali

premia divina condiscendenza.


Forti e beati di vivere nell’amore

meravigliamo il cuore del cielo,

svelti come serafini in volo, sull’aria

verso l’alta armonia lassù.

Qui la melodia non può annunciare,

cosa sia Urania per i vedenti,

se la notte e  le nubi migrano

ed in lei l’anima si oblia.


Venite con noi a cantare il giubilo,

voi cui amore diede la creatrice!

A milioni, venite a giostra

in trionfo alla regina!

Dèi terreni, gettate le corone!

Giubilate, a milioni lontani e vicini!

Intorno a lei fa eco Orione:

santa, santa è Urania!








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