Ph: salsel, C'è luna in ciel
TEMPLER
Wir eins mit allen nur
in goldnem laufe –
Undenkbar lang schied
unsre schar der haufe ·
Wir Rose: innre
jugendliche brunst
Wir Kreuz: der stolz
ertragnen leiden kunst.
Auf unbenamter bahn in karger stille
Drehn wir den speer
und drehn die dunkle spille.
In feiger zeit
schreckt unsrer waffen loh’n ·
Wir geisseln volk und
schlagen lärm am thron.
Wir folgen nicht den sitten und den spielen
Der andren die voll
argwohn nach uns schielen
Und grauen wenn ihr
hass nicht übermannt
Was unser wilder sturm
der liebe bannt.
Was uns als beute fiel von schwert und schleuder
Rinnt achtlos aus den
händen der vergeuder
Und deren wut
verheerend urteil spie
Vor einem kinde sinken
sie ins knie.
Der augen sprühen und die freie locke
Die einst den herrn
verriet im bettelrocke
Verschleiern wir dem
dreisten schwarm verschämt
Der unsre schatten
erst mit glanz verbrämt.
Wie wir gediehn im
schoosse fremder amme:
Ist unser nachwuchs
nie aus unsrem stamme –
Nie alternd nie entkräftet nie versprengt
Da ungeborne glut in
ihm sich mengt.
Und jede eherne tat
und nötige wende:
Nur unser-einer ist
der sie vollende –
Zu der man uns in
arger wirrsal ruft
Und dann uns steinigt:
fluch dem was ihr schuf’t!
Und wenn die grosse Nährerin im zorne
Nicht mehr sich
mischend neigt am untern borne ·
In einer weltnacht
starr und müde pocht:
So kann nur einer der
sie stets befocht
Und zwang und nie verfuhr nach ihrem rechte
Die hand ihr pressen ·
packen ihre flechte ·
Dass sie ihr werk
willfährig wieder treibt:
Den leib vergottet und
den gott verleibt.
I TEMPLARI
Noi in dorata
corsa uno con tutto -
Nostra schiera
si separò dal mucchio ·
Noi Rosa:
intima giovane passione
Noi Croce:
fieri dell'arte di patire.
Su
innominate vie in silenzio spoglio
Giriamo la
lancia e la scura broda.
In tempi vili
spaura di armi la fiamma ·
Frustiamo
popoli e protestiamo troni.
Non
seguiamo costume e giochi
Altrui che
borioso ci guarda in tralice
Se mai persino
l'odio non avvolge
Quel che in
bufera ammaliamo di amore.
Quel
che predammo con spada o fionda
Scivola dalle
mani incuranti di spreco
Sprezzo per il
giudizio della rabbia
Ma ci
inginocchiamo a un bimbo.
Luce
degli occhi e liberi capelli
Un tempo
rivelò il signore in saio
Noi ci veliamo
a vergognosa schiera
Che solo
l'ombra nostra adora.
Nutriti in
grembo di una balia estranea:
Mai i seguaci
sono di nostro ceppo -
Mai invecchia
né indebolisce o scoppia
Ché ingenerato
ardore si accumula.
E ogni bella
azione e necessaria:
Solo chi è di
noi la compie -
Ci si chiama
per irresolutezza
Poi ci si
lapida e maledice!
Quando
irata la grande Nutrice
Più non si
immischia e lascia andare ·
In una notte
dei mondi bussa:
Solo uno che
sempre la seguì
Costrinse
ma non ne ingannò i diritti
Può stringerle
la mano
· farle trecce ·
Lei la sua
opera riprenda diligente:
Il corpo indìi
e il dio incarni.
Stefan George, Sämtliche Werke in 18 Bänden, Hrsg. Stefan George Stiftung, Klett-Cotta,
Stuttgart, 2013
*
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